Ob CBD bei Fibromyalgie hilft, ist nicht belegt. Es gibt nur wenige und kleine Studien, und CBD ist für diese Erkrankung nicht als Arzneimittel zugelassen. Fibromyalgie wird mit einem Bausteinkonzept aus Bewegung, Psychotherapie und, je nach Fall, Medikamenten behandelt. Dieser Artikel fasst zusammen, was über CBD in diesem Zusammenhang bekannt ist.
Fibromyalgie verstehen
Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung mit Schmerzen in mehreren Körperregionen, anhaltender Erschöpfung und Schlafstörungen. Häufig kommen Konzentrationsprobleme hinzu. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Ursachen sind nicht vollständig geklärt, man geht von einer veränderten Schmerzverarbeitung im Nervensystem aus.
Was ist CBD?
CBD, ausgeschrieben Cannabidiol, ist ein Cannabinoid aus der Hanfpflanze. Es verursacht keinen Rausch. Im Körper bindet es an verschiedene Rezeptoren, darunter Teile des Endocannabinoid-Systems, das auch an der Schmerzverarbeitung beteiligt ist.
CBD und Fibromyalgie: die Studienlage
Die meisten Untersuchungen zu Cannabinoiden bei Fibromyalgie betreffen THC-haltige Präparate, nicht reines CBD. Die wenigen Studien mit CBD sind klein und zeigen keinen klaren Nutzen. Für Aussagen, CBD verbessere Schmerzen, Schlaf oder Stimmung bei Fibromyalgie, gibt es keine belastbare Grundlage. Für schwer kranke Menschen können Ärztinnen und Ärzte in Deutschland Cannabis-Arzneimittel verschreiben. Das ist eine ärztliche Entscheidung im Einzelfall.
Geprüfte Behandlungen bei Fibromyalgie
- regelmäßige, angepasste Bewegung wie Ausdauertraining oder Wassergymnastik
- Psychotherapie, zum Beispiel kognitive Verhaltenstherapie
- je nach Fall Medikamente nach ärztlicher Abwägung
- Schulungen zum Umgang mit der Erkrankung
CBD und Medikamente bei Fibromyalgie
Bei Fibromyalgie werden häufig bestimmte Antidepressiva oder Mittel gegen Nervenschmerzen eingesetzt. CBD kann Leberenzyme hemmen, über die solche Wirkstoffe abgebaut werden. Das kann ihre Menge im Blut verändern. Das Deutsche Ärzteblatt beschreibt diese Zusammenhänge im Beitrag zum Interaktionspotenzial der Cannabinoide. Wer Medikamente nimmt, klärt die Verwendung von CBD vorher ärztlich oder in der Apotheke.
Mögliche Nebenwirkungen von CBD
Beschrieben sind Müdigkeit, Durchfall, Mundtrockenheit und Veränderungen des Appetits. In Studien mit hohen Mengen traten erhöhte Leberwerte auf. Vollspektrum-Produkte können THC enthalten, das im Straßenverkehr und bei Drogentests relevant ist.
CBD und Rechtslage in Deutschland
Frei verkäufliche CBD-Produkte sind keine Arzneimittel und dürfen nicht mit Heilwirkungen beworben werden. CBD in Lebensmitteln hat in der EU bisher keine Zulassung als neuartiges Lebensmittel. Wir geben zur Einordnung einzelner Produkte keine Rechtsberatung.
CBD Produkte bei uns
Unsere Produkte sind nicht zur Behandlung von Fibromyalgie oder anderen Krankheiten bestimmt. Allgemeine Angaben zu Gehalt und Spektrum findest du in den Kategorien CBD Öl und CBD Blüten. Welche Nebenwirkungen CBD haben kann, steht im Artikel Nebenwirkungen von CBD.











































